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Nymphensittiche [Nymphicinae - Nymphicus hollandicus - engl. Cockatiel] stammen ursprünglich aus Australien und gehört zur Familie der Kakadus [Cacatuidae].

Und woher kommt er nun, der Name "Nymphicus Hollandicus-Kerr"?
Das griechische Wort "Nymphe" bedeutet übersetzt "Braut, junge Frau". Eine Nymphe war eine "niedere Naturgottheit", oft eine Tochter des Zeus, die sich mit Reigentanz, Gesang und Spiel beschäftigte und langlebig jung blieb. Nymphen begleiteten die griechischen Gottheiten, spendeten Segen und Fruchtbarkeit.
Und dieser gleichermaßen verspielte, sangesfreudige und fruchtbare Vogel soll die Nymphen begleitet haben. Als Odysseus die Nymphe „Calypso“ zum ersten Mal sah, hatte sie einen solchen Vogel, ebenso anmutig und schön wie die Nymphe selbst, auf dem Kopfe. Und vielleicht waren es diese Eigenschaften und die Haube, die diese Vögel zu Begleitern der betörenden Nymphen machten, und die deshalb zu dieser Namensgebung inspirierten, angelehnt an die oben genannte Übersetzung aus dem griechischen "Nymphe". Der passende Vogel für eine Nymphe! Vermutlich ließ Wagler, der "Benenner" der Nymphensittiche, sich bei seiner Namensgebung dadurch inspirieren... mit dem zweiten Teil des Namens, "Hollandicus", beschreibt die Wissenschaft die Herkunft des Vogels, denn einer der ersten Entdecker des von den anderen Kontinenten abgetrennten Australiens war im Jahre 1606 ein Holländer namens Willem Jansz. Er nannte das heutige Australien „Neu-Holland“. Erst 1788 bekam der Nymphensittich durch Gmellin einen wissenschaftlichen Namen: „Psittacus Novaehollandiae“. 1792 nannte Kerr ihn dann „Psittacus Hollandicus“, und Wagler gab ihm 1832 schließlich die Bezeichnung „Nymphicus Hollandicus“, aus der sich der deutsche Name „Nymphensittich“ ableitet. Es gab nur einen Farbschlag: Grau die Henne und grau mit gelben Kopf und kräftig rotem Wangenfleck der Hahn.

Mitte des 19ten Jahrhundert, als die Besiedelung Australiens von Europa aus begann, kamen auch die ersten Nymphensittiche über den Schiffsweg nach Europa. Als Wildfänge eingeführt, konnten sie sich jedoch recht schnell akklimatisieren und die ersten Zuchterfolge stellten sich ein. Man muss bedenken, dass das Klima in Australien sehr schwankend ist. Die Klimazonen Australiens lassen Temperaturschwankungen von über 40°C Tag/Nacht zu. Vielleicht kam gerade das dem Zuchterfolg zugute, weil die Sittiche so auch mit den Temperaturen in unseren Breitengraden gut zurecht kamen. Bemerkung: Wildlebende Papageienkolonien gibt es ja auch am Rhein. Die Nymphensittiche leben mindestens paarweise, meistens aber in Schwärmen in weitem, offenem Gelände. So können sie Gefahren wie Schlangen, Raubvögeln, Raubtieren und Menschen besser begegnen. Bei größeren Wanderungen wachsen die Schwärmen schnell auf eine Größe von 800-1000 Tieren. Sie leben meist an Wasserläufen oder Seen, am liebsten in der Nähe von Ackerbau. Daher kommt wahrscheinlich die auch die Liebe zur Hirse... aber hauptsächliche fressen sie die am Boden zu findenden Unkrautsamen, Grassamen und natürlich Obst. In der Brutzeit August/ September bilden sie Paare, bei der sich beide, Henne und Hahn, gleichermaßen um die Brut und Aufzucht der Jungtiere kümmern. Leider gehört der Nymphensittich zu den domestizierten Vögeln und unterliegt somit nicht dem Artenschutz.

Auf den folgenden Seiten des Kapitels: Allgemein, zeigen wir eine Übersicht der Grundlagen für den Nymphensittichhalter. Alle Themen sind dann in den jeweigen Kapiteln genau beschrieben.

erstellt 06.09.2004 von Stephan | Mona | überarbeitet am 11.03.2010 von ID: 1 | SID: 1000-0
Leserkommentare und Beiträge

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Pascal M. (12 Jahre) schrieb am: 31. Oktober 2005

nympfensittich
Nymphensittiche sind prachtvolle vögel ich halte selber einen der zahm ist geht auf denn Finger und pfeift viele Lieder Z.B. Geburtstagslied das hat er von einem Wellensittich mein Vogel heißt Micky der ist so süß ich liebe ihn sehr !!!!!! empfehle das jeder so ein vogel haben sollte viel besser als Hunde außerdem kann man mit vögeln auch schmusen mit meinem Vogel der lässt sich in die Hand nehmen ihn kann man richtig streicheln und er hat keine angst am anfang ist es klar das der Vogel sich noch an die Umgebung gewöhnen und an den Besitzer das ist klar war bei mir auch man sollte mit ihm langsam umgehen und nicht so schnell aufgeben das gilt für alle Kinder etwa nach einem Jahr dürfte er zahm sein es kommt aber auch vor das manche Nymphensittiche nicht zahm werden oder es dauert länger. Nie aufgeben TIPPS: nie aufgeben nie ärgern immer viel mit ihm reden und mit ihm spielen beim putzen nicht stören wenn man will das der Vogel zahm wird muss man mit ihm nett umgehen trinken und Futter immer Kinder wechseln wenn es ihrer ist, damit der Vogel sieht das das Kind sich um den Vogel kümmert. manchmal mit Blumensprüher absprühen


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